Politische Positionen Mit Verstand für eine intakte Umwelt und eine liberale Gesellschaft

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Für einen Wechsel in der Energiepolitik.

Die Schweiz muss den CO2 Ausstoss massiv verkleinern und gleichzeitig aus der Atomenergie aussteigen. Der Weg dazu führt über eine Förderung alternativer Energien und einer effizienteren Nutzung der Energie. 30% des aktuellen Energiebedarfs können eingespart werden. Jedes Gebäude kann schon heute übers Jahr mehr Energie abgeben als es verbraucht. Ein normales Auto produziert CO2 und verbrennt Benzin bei einem Wirkungsgrad von 20%. Verglichen mit 60% Wirkungsgrad bei Wärmekraftkoppelungsanlagen und über 90% bei Elektromotoren sind daher Verbrennungsmotoren technologisch veraltet. Die Herausforderung der neuen Energien ist die Chance der Schweizer Industrie für die Zukunft.

Meine Vorstösse im Gemeinderat fordern mehr alternative Energien und mehr Energieeffizienz.

 

Sozial heisst auch bezahlbar sein und eigenverantwortlich handeln

Solidarität ist der Kern jeder Gesellschaft. Solidarität zeigt sich in unserem Steuersystem und in unseren Sozialwerken. Solidarität funktioniert aber nur so lange als sie ausgeglichen ist. Millionenboni stören dabei ebenso wie Sozialmissbrauch. Arbeit muss sich lohnen und der Staat darf nicht zum Selbstbedienungsladen werden. Um die Sozialwerke längerfristig zu sichern, darf nicht mehr Geld ausbezahlt werden, als vorhanden ist. Umwandlungssätze, Beiträge und Pensionshöhe sind entsprechend anzupassen. Die Heiratsstrafe bei der AHV und den Steuern gehört abgeschafft und das Pensionierungsalter muss flexibler werden. Die Kosten in der 2.Säule müssen transparenter ausgewiesen und die Aktionärsstimmrechte durch die Pensionskassen wahrgenommen werden.

Als Arbeitnehmervertreter in einer Pensionskasse setze ich mich dafür ein

Bildung ist die Grundlage für eine innovative Wirtschaft und eine erfolgreiche Integration

Erstklassige Bildung und Forschung sind für Zürich und die Schweiz essentiell. Nur dank Innovation können wir als ressourcenarmes Land in einer globalisierten Welt erfolgreich bestehen. Die Schule hat heute aber nicht nur den Auftrag, die Wirtschaft mit guten Fachkräften zu versorgen, sondern leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Integration der ausländischen Bevölkerung. Die Schweiz profitiert von der Globalisierung und der Einwanderung. Das Zusammenleben von Personen mit unterschiedlichstem Hintergrund birgt aber auch Risiken und kann zu Problemen führen. Durch Vermittlung von Werten wie Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft und Solidarität hilft die Schule aktiv bei der Integration mit.

Ich setze mich ein für eine starke Volksschule, das duale Bildungssystem und starke Hochschulen.

Elternurlaub für die Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist eine Selbstverständlichkeit – zumindest in der Theorie. Die Forderung nach gleichen Löhnen für gleiche Arbeit von Frau und Mann ist nach wie vor nicht erfüllt. Haupthindernisse sind der Verhandlungsspielraum bei einer Einstellung sowie ein vorhersehbarer Karriereknick wegen der Betreuung von Kindern und entsprechender Reduktion des Pensums. Nebst Tagesstrukturen für alle Altersstufen ist ein Elternurlaub für beide Partner entscheidend. Der Elternurlaub muss so gestaltet sein, dass auch der Mann seinen Urlaub bezieht. Falls nicht, reduziert sich die Anzahl der Urlaubswochen. So wird bei einer Einstellung nicht automatisch der Mann bevorzugt und ein Karriereknick ist bei beiden Geschlechtern gleich wahrscheinlich.